Eigentlich ist die „READY PLAYER ONE“ ein Game-ScienceFiction. Die Welt 2040 ist eine Radikalisierung der aktuellen Umstände und erinnert an Stephensons, Gibsons oder Dicks Zukunftsvisionen mit folgendem Unterschied: Nicht der termonukleare Krieg hat die Welt noch ärmer und aussichtloser gemacht sondern das Energieproblem. Die Städte sind grösser und gigantischer geworden (man muss nahe den Ressourcen leben) und die Bevölkerung flüchtet sich – man kann nicht mal mehr reisen – in eine haptisch virutelle Cyberwelt. OASIS ist gratis (und erinnert an Cyberwelten der bekannten Autoren Gibson und Steph. SnowCrash und auch etwa SecondLife) nur das Reisen kostet. Und so sitzt ein Junge aus der noch grösseren Unterschicht (WhiteTrash) auf dem Schulplaneten fest.
Die Macro-Mechanik
Dabei gibt es seit 5 Jahren ein (Adventure-)Game: Der Macher von OASIS ist gestorben und vermacht sein Vermögen der Person, die als Erstes 3 Schlüssel findet (Er hinterlässt ein Video). Und das Buch ist die Geschichte dieses Jungen, der als Underdog (wie bei Gibson) sich auf die Jagd macht (Es geht um circa 415 Milliarden Dollar!).
Die Micro-Mechanik
Da der Macher von OASIS aus den tiefen 70er und 80er Jahren stammt, gibt es viel zu entdecken oder wiederentdecken (je nachdem wie lange man schon auf dem Planeten Erde wandert und wo man sein Geld verdient). Welches Spiel hat er gespielt? Aus welcher Szene kommt er? Nach und nach entdeckt der Leser mit dem Erzähler die Welt der 70er Jahre Pen&Paper-Rollenspiele (Beschrieben für nicht Eingeweihte), die 80er Jahre Arcade-Automaten-Welt etc. und letztlich auch den ersten Kupfernen Schlüssel.
Zurück in die Zukunft
READY PLAYER ONE ist wie der oft auftauchende Film der 80er Jahre „Zurück in die Zukunft“ (M. Fox spielt heute in der Serie GoodWife einen Anwalt) eine Reise zurück ins Heute der Spielkultur. Diese Reise macht Spass beim Lesen und kommt gerade richtig in eine Zeit, die glaubt Spiele seien erst gestern erfunden worden oder einen Teil des Buches paraphrasierend: „Unsere Computergames sind die Weiterführung der Pen&Paper-Rollenspiele: statt Programme einen Spielleiter, Tabellen, einen Würfel und ein erzähltest Display.“ Und das ist ja bekanntlich fast die Beschreibung der Universalmaschine.
http://www.readyplayerone.com/
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