Botanicula – nach Samorost, Macchinarium, Osada ein neues Spiel von Amanita Design

Auf einem umtriebigen farbenfrohen Baum hat sich das Böse eingenistet. Diese schwarzen Wesen saugen die Blätter aus und hinterlassen konsequenterweise nur weisse Shilouetten. (Dieses schwarze Böse bleibt das einzig „Stereotype“ im neusten Spiel Botanicula von Animata Design.) Wie in den vorherigen Titeln (Samorost, Macchinarium, Osada) sind auch dieses Mal  seltsame Figuren unterwegs durch noch seltsamere Welten. Botanicula ist ein weiteres Spiel in der Reihe der „animationsdriven“ Games und Gamedesigner (die ihre Ursprünge und ihre Inspiration in der Animation haben) mit Spielen wie Gesundheit! oder Wonderputt.

Ein Baum-Trip
In Botanicula sind es getreu dem Titel fünf unterschiedlichste Lebensformen (Pilz, Nuss, Schote, Spross und keine Anhnung was das 5te ist) des Baumes. Sie sind unterwegs und müssen mit ihren jeweiligen Eigenschaften Rätsel lösen. Dabei ist die Gamemechanik wie in den Animata-Design-Spielen zuvor: Man klickt und schaut wie man welche Objekte miteinander kombinieren kann. Dabei wird jeder Screen (Das Spiel ist Screen basiert und schaltet von Screen zu Screen und erinnert damit stark an alte Games) zu seinem eigenen Adventure/Rätsel. Es geht immer um die Frage: Was kann ich klicken, was passiert. Neu gegenüber seinen anderen Kollagen-Vorgängern sind  komplexere Rätsel über mehrere Screen (man muss etwa Federn finden). Daneben erzählt Botanicula in gewohnter Manier mit Animationen die Geschichte des Baumes und führt die unterschiedlichen Sichten der Bewohner des Baumes auf die Baum-Welt ein.
Visuelles Display


Visuell setzt sich auch Botanicula von dem gerade aktuellen Indiemainstream (der gerade seine eigene Vergangenheit und Ästhetik zelebriert und im besten Fall weiterentwickelt) ab. Dabei entwickelt Animata Design weiter an ihrem Kollagen Stil aus Samorost und Osada (Ausgestellt 2010 am Fantoche mit Zeichnungen aus dem Entwicklungsprozess und 2011 Vorstellung von Botanicula an den Fantocher GameTalks): Die Figuren sind nun „realistisch“ und eingepasst in ihre Welt (vergleiche dazu Samorost: eine plane weisse Figur in fotorealistischen und vergrösserten Objekten) und doch weissumrandet sehr fiktiv. Dadurch entsteht eine eigene visuelle und interaktive Welt, die gleichzeitig sehr manuell und zerbrechlich wirkt (die gezeichneten Figuren, Blätter und Äste) und doch wieder sehr „computerig“ (etwa der wolkige Hintergrund – so als hätte man den HAM-Modus beim Amiga gerade entdeckt) daherkommt.
Im Flow
Das Spiel entwickelt dann auch konsequent sein Flowerlebniss nicht aus grossen Tasks (etwa Zeitlimiten oder Gegner) sondern im Floaten durch diesen Baum und seine kleinen Animationen, der Suche nach weiteren Ästen und bewältigbaren Problemen in diesem Ökosystem des Seltsamen mit seiner unverständlichen Sprache.
Es ist Zeit aufzubrechen: http://amanita-design.net/games/botanicula.html >

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1 Antwort zu Botanicula – nach Samorost, Macchinarium, Osada ein neues Spiel von Amanita Design

  1. arittyadvethy sagt:

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