DeathSpank – ein ironisches Hack&Slash

DeathSpank – der umtriebige, schnell dreinschlagende und darüber hinaus noch vorlaute Held – ist auf Tour durch eine klassischen Fantasy-Welten mit Orcs, Goblins, Untoten etc. Der Hack&Slay-Held auf dem Weg nach oben ist auf der Suche nach dem Artefakt. Welchem Artefakt? „Dem Artefakt schlechthin“ – wie uns das Spiel wissen lässt.
DeathSpank kommt fantasievoll des Weges: Als Intro dienen Comic-Intros, die einführen oder weiterführen.
InGame arbeitet das Spiel grafisch mit einer Welt auf einem Ball oder Zylinder und darauf aufgestellten Staffeleien wie Bäumen, Steinen oder Häuser.
Das Ganze ergibt eine spannende visuelle märchenhafte Art und macht schon beim Zusehen Spass bis hin zu „fremden“ Elementen wie Kaufhausrollis.
Durch diese Welt eilt der Held und löst Quests und „Important Missions“. Dabei sind die Gespräche und Kommentare witzig („Is ‚important mission‘ not a oxyoxymoron?“) arbeiten die Texte doch meist auf verschiedenen Ebenen. Auf der ersten Ebene wird der Held immer wieder desavouiert und getäschelt (etwa von der zentralen Hexe am Anfang des Spiels). Auf einer zweiten Ebene thematisiert das Spiel immer wieder das Genre und macht sich darüber noch lustig.
In der Spielmechanik geht es darum, neue Waffen zu suchen, sich aufzuleveln und dann dreinzuschlagen. Man kennt das aus jedem Rollenspiel.
Das Spiel erinnert an manchen Stellen stark an das legendäre GAUNTLET (Legends), geht aber weit ironischer und questhafter zur Sache.
DeathSpank „hackt“ sich nun – nach seinem Debut auf den Konsolen – durch die Welt der Macs
(Der Mac-App-Store entwickelt sich dabei wie der iOS-App-Store zu einem einfachen Click-And-Buy-Spielparadies).
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