Another World – eine Auferstehung nach 20 Jahren für iPhone und iPad

Am Anfang von Another World steht ein Gamedesigner-„Begehren“, dass heute so aktiv ist wie vor 20 Jahren, als das Spiel für den Amiga auf den Markt kam: Es soll „filmreife“ Szenen haben oder anders gesagt: Es soll filmisch inszeniert sein. Der Weg dahin war für den Designer  1992 steinig, er entschied sich (mit klassischer Animation wäre das nicht machbar gewesen – oder nur a la „Space Ace“ etc) alsdann für Vektorgrafiken und lieferte vor 20 Jahren vektorige Filmeindrücke mit Cutscenes, Kamerafahrten und Zooms. Der Look des Spiels ist einzigartig geblieben. Selten wurde so radikal mit Formen und Figuren in texturlosen Polygonen umgegangen und selten konzentriert man sich dadurch so auf die Bewegungen der Figuren, Hintergründe, Gegner und diese fremde Welt. Die Story dazu unterstützt diese  grafische andere Welt oder anders gesagt, es schaukelt sich Grafik und Story hoch: Ein Experiment mit einem Teilchenbeschleuniger läuft schief und so ist man denn in eine andere Welt katapultiert worden mit riesigen „schwarzen“ Katzen und zu aller erst runterfallenden und pickenden Würmern, bei denen man schon mal tausend Tode stirbt. Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes Zeit aus dem Reaktor aufzutauchen in eine andere Welt und selbst dann sollte man nicht einfach am Pool stehen bleiben, denn das war in den 90er Jahren noch tödlich.
Im App-Store findet man das Game hier >
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart in Sachen Grafikstil wechselt man wie bei Monkey Island mit der Geste: zieh zwei Finger über den Screen.

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