Eine Zukunft für alle – Ausgeträumt
Es sind krasse Zeiten in denen wir gerade leben. Es zerfällt gerade 35 Jahre (west-)europäische Idee von der Zukunft für Alle hin zu „Make amerika first“, „Mache Deutschland wieder gross“ oder wie sie alle heissen die unterdrückten Sprüche und Konzepte – jede Alternative ganz rechts aussen hat so eine. Im Kern oft eine weisse Schicht,wie sie früher einmal geherrscht hat.
These: Nicht genug Ressourcen für eine bessere Zukunft für alle
Oder mit Latour in „Das terrestrische Manifest“: Die Moderne wurde für tot erklärt, es gibt keinen gemeinsamen Planeten mehr, nicht genug Ressourcen für Alle. Wie? Donald Trump hat das Klimabkommen damals gekündigt. Und damit das Einverständnis, dass für alle genug das sein, soll: Eine gemeinsame Weltzukunft. Die Moderne am Ende. Anders gesagt: Die Gegenwart ist stark nach „hinten“ gerichtet, etwas, was es nie gab.
In dieser Welt wird kräftig am Rat zurückgedreht. Und dennoch sind viele Fortschritte immer noch da, stehen aber in einem anderen Rahmen.
Feminismus – Gleiche Rechte für alle* und keine Diskriminierung
In einem Teilbereich des Fortschritts passiert auch etwas „Interessantes“. Der Feminismus war zu recht ausgezogen, um die Konstruktion des Patriarchats zu zerstören. Nie mehr sollte ein Teil der Gesellschaft über einen anderen Teil herrschen, zumindest nicht auf Grund des „Geschlechts“ (das andere wird weiterhin wenig diskutiert). War die Idee der 90er Jahre noch, dass das „Geschlecht“ sich auflöst im Digitalen, so ist die Geschlechterdiskussion wieder zurück und zwar härter als zuvor, das hat auch damit zu tun, dass die Macht sich eben nicht verschoben hat, sondern eher sich nur leicht angepasst hat. Dazu kommt, dass wesentliche Teile der Gesellschaft inzwischen offen zurück zum „Patriarchat“ möchten, allen voran wieder die, die glauben sie hätten was verloren. Was sie objektiv auch haben, aber diese „Gendervorschuss“ hatten sie eben auch nie haben sollen, er war ein Diskriminierung.










